Bonner Gesellschaft für China Studien e.V.

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Bonner Gesellschaft für China Studien e.V.

Herzlich willkommen

Wir freuen uns Sie auf unserer Website begrüßen zu können. Die BGCS organisiert nicht nur die im folgenden genannten Veranstaltungen, sondern unterstützt auch die Stadt Bonn mit ihrem chinaspezifischen KnowHow bei allen Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft mit der chinesischen Stadt Chengdu.

Wenn Sie gerne an einer unserer Veranstaltung teilnehmen oder sich sogar bei uns engagieren möchten, freuen wir uns jederzeit über eine Mail oder einen Anruf von Ihnen.

 

China Dialog

China Schiff

 

Bei einem chinesischen Essen am runden Tisch trifft sich die Bonner Gesellschaft für China-Studien alle zwei Monate zum Informations- und Gedankenaustausch. Das Treffen findet in der Regel auf dem China-Schiff (Beueler Rheinufer Nahe Kennedybrücke) statt. Gäste sind jederzeit herzlich willkommen!

Hier finden Sie den nächsten Termin - Details sehen Sie unten!

 

Liebe Freunde und Mitglieder der Bonner Gesellschaft für China-Studien,

wir laden Sie herzlich ein zum nächsten Treffen der Bonner Gesellschaft für China-Studien.
Es findet statt

am 12. Juni 2015 ab 18:30 Uhr
auf dem China-Schiff in Bonn Beuel.


Wie wir in unserem letzten Rundbrief bereits angekündigt haben, laden wir Euch ein, über eigene Arbeit, Projekte, Erfahrungen oder Reisen zu berichten und Erfahrungen auszutauschen.
Dies wird sicher für alle eine Bereicherung sein. Bitte gebt uns kurz Bescheid, wenn Ihr ein Thema vorstellen möchtet, damit wir vorausplanen können.

Den Beginn wird Ulrike Willmes-Schmitz machen, die aus Praxis und Alltag eines Dolmetschers und Übersetzers berichten wird. Weitere Referenten herzlich willkommen.
Darüber hinaus sammeln wir Eure Ideen zu China-Themen, die wir bei den China-Dialogen diskutieren sollen.

Wir freuen uns auf Eure Erfahrungen, Themen, Erlebnisse und Fragen.

Mit herzlichen Grüßen
Therese Geulen und Ulrike Wilmes-Schmitz

 

12. Neuwahlen (ans Ende?)

 

 

Der fremde Klang

 

 

China - Europa


Der fremde Klang gestern und heute


Zur Erinnerung an den nachhaltigen Einfluss aus der Stadt Bonn


auf die Musik im chinesischen Kulturraum durch WANG Guangqi (1892-1936) und

SHIH Wei-Liang (1926-1977)


Ein internationales Symposium mit Abendkonzerten

03. - 04. Oktober 2014 Beethoven Haus, Kammermusiksaal, Bonn

Veranstalter:


Ostasien-Institut e.V. Bonn (OAI)

Mitveranstalter:


National Taiwan Normal University, Taipei Bonner Gesellschaft für China-Studien (BGCS)

DER FREMDE KLANG

Was lösen chinesische Musik, Klänge, Interpretationen in westlichen Zuhörern aus? Wie interpretieren wir chinesische Klänge?
Was wird warum als angenehm empfunden, was löst Irritationen aus?
Kann man die
Musik der „anderen“ Kultur überhaupt bewerten, verstehen und schätzen?

Musik ist Grundbestandteil unserer menschlichen Kultur. Aber was empfinden und bewerten Hörer als „wertvolle“ und „wohltönende“, oder aber als „nervige“ und „schlechte“ Musik? Dieses Urteil ist immer subjektiv und kulturspezifisch. Wir behaupten sogar: Die Bereitschaft, sich mit „fremden Klängen“ auseinanderzusetzen, ist Teil der Interkulturellen Kompetenz eines Menschen.

Diese und andere Thesen untersuchen wir nicht nur abstrakt-theoretisch, sondern wir analysieren und vergleichen sie anhand konkreter, historischer Prozesse und interkultureller Musikbegegnungen. Dazu bringen wir Musikhistoriker, Musikethnologen, Sinologen, Kulturpsychologen ins Gespräch.

GESTERN
Bereits Matteo Ricci (1552-1610) nahm auf seiner beschwerlichen Reise von Macao über Guangdong nach Beijing ein Klavizimbel mit, in der Hoffnung, damit den Kaiserhof beeindrucken zu können. Musik war demnach wesentlicher Bestandteil seiner Akkommodationsstrategie. Dieses Instrument wurde 40 Jahre später im Kaiserpalast völlig verwahrlost wieder aufgefunden, von Johann Adam Schall von Bell restauriert und neu gestimmt. Von Bell wollte so „mit Sang und Klang die christliche Religion in den Palast einführen“.
Der erste westliche Ausländer, der überhaupt bereit war, der chinesischen Musik einen eigenen Wert zuzubilligen, war schließlich der französische Jesuiten Joseph-Marie Amiot (1718-1793). Zuvor hatte der bekannte chinesische Maler und Dichter Wu Li (1632-1718), Mitglied der Gesellschaft Jesu, liturgische Texte in chinesischer Sprache im kunqu-Musikstil geschaffen.

HEUTE

Vor dem Hintergrund der politischen Umwälzungen in China Anfang des 20. Jahrhunderts stellen wir am Beispiel zweier chinesischer Musikwissenschaftler dar, welch nachhaltige Wirkung diese westliche Musik - insbesondere aus Deutschland - auf die Musiklandschaft Ostasiens hatte:
Wang Guangqi (1892-1936) erwarb 1934 an der Universität Bonn den Doktorgrad der Philosophie mit einer musikwissenschaftlichen Arbeit über die chinesische Oper. Sein Ziel war, die chinesische Gesellschaft mit Hilfe einer grundlegenden Musikpädagogik zu erneuern.

Shih Wei-Liang (1926-1977) baute mit Hilfe des Bonner Ostasien Instituts in Taiwan die erste Musikbibliothek auf, die sowohl als Begegnungsstätte für junge taiwanische Komponisten und Musiker als auch als Zentrum zur Erforschung der Musik der Ureinwohner Taiwans diente.
Im Spannungsfeld zwischen Zerfall der Republik China, der japanischen Aggression in Nordost- China und der kommunistischen Bewegung aufgewachsen, fand Shih Wei-Liang zur globalisierten Welt der Musik, um die chinesische Musik von Grund auf neu zu beleben.

Abschließend werfen wir einen Blick auf aktuelle Repräsentanten chinesischer Musikentwicklung. Am Beispiel des in den USA lebenden Komponisten Tan Dun zeichnen wir die äußeren und inneren Widersprüche heutiger chinesischer Komponisten in Umrissen nach.

Friday, 03.10.2014 The Strange Sound yesterday

Chair: Dr. Therese Geulen, Ostasien-Institut e.V.

Synthetic or hybrid? Jesuits in China, focused on J.-M. AMIOT (1718-1793) The Curious but Wondrous Sound of Chinese Sacred Music: On Tianyue Zhengyin Pu by Wu Li (1632-1718) The Sound of Dao (Der Klang des Dao) (requested)

Workshop: Kunqu and Chinese language Introduction into the Chinese Chamber Concert
Special Programm: Public Concert

Chair: Frank Kouwenhoven, Leiden, CHIME

WANG Guangqi (1892-1936)'s Contribution to, and Influence on, Sino-German Cultural Interaction in the 1920s and 1930s
SHIH Wei-Liang (1926-
1977): Taiwan’s start into the globalized world of music TAN Dun (1957-) in controversy

WANG Guangqi and music education in modern China

Special Programme: Public concert

Mei HUANG, Guqin

09:30 10:00-10:45

10:50-11:35

11:40-12:25

14:00-15:30 15:30-16:00

19:30-21:00

Registration
Fran
ois PICARD, Sorbonne, Paris

Lixing HONG, Taipei

Herbert HOPFGARTNER, Salzburg

Lixing HONG & Theresa HAN Ching-Wen CHAO, Taipei

The Little Giant Chinese Chamber Orchestra, Taipei

Saturday, 04.10.2014 The Strange Sound today

09:30-10:15

10:20-11:05

11:10-11:55 14:00-14:45

15:00-16:00 19:30-21:00

Hongyu GONG, New Zealand

Chun-Zen HUANG, Taipei

Joanna LEE, New York Chonghua ZHAO, Chengdu

Resumee
Mei HUANG, Beijing/Chengdu

SYMPOSIUM “THE STRANGE SOUND“ PROGRAM

Little Giant Chinese Chamber Orchestra

Die Konferenzsprache ist Englisch. Eine Zusammenfassung jedes Beitrags in deutscher Sprache sowie Dolmetscher-Hilfe wird angeboten.
Für die Konzerte siehe gesonderte Flyer.
Für das Symposium bitten wir um Voranmeldung:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Referenten und Mitwirkende

Prof. Dr. François PICARD

Université Paris-Sorbonne, Forschungsfelder (u.a.): Ethnomusicology; Chinese Music. Membre élu du Conseil National de la Recherche Scientifique

DR. HONG Lixing

Research Fellow, Academia Catholica; a.o. Professor für Musik und katholische Theologie der Catholic Fu Jen University, Taiwan

Dr. Herbert J. HOPFGARTNER
Mag., B.A., Salzburg, Werk: Der Klang des Dao. Das Phänomen einer ‚stillen Musik‘ in der daoistischen Philosophie sowie ihre Korrespondezen in der abendl.Musikästhetik

HAN Chang-Yun (Frau)
M.A., Präsident Taipei Kunqu Society, Chin. Theaterwissenschaft, National Taiwan University; Arts Management, American University, USA. Lehre im Fach Kunqu-Gesang

PROF. DR. CHAO Ching-Wen (Frau)
Musikabteilung National Taiwan Normal University. Uraufführung eines Auftragswerkes an der Kölner Philharmonie 2014

DR. GONG Hongyu

Dozent School of Language Studies, UNITEC-NZ. Forschungsthemen u.a: moderne chinesische Kulturgeschichte, chinesische Musik und Politik

PROF. DR. HUANG Chun-Zen

Direktor des Zentrums für Digitalisierung und Archivierung der Musikdokumente an der National Taiwan Normal University

Dr. Joanna LEE

Absolventin der Columbia University in Musikwissenschaft, New York

PROF. ZHAO Chonghua (Frau)
Sichuan-Musikhochschule, Chengdu, GF des Zentrums für WANG Guangqi-Forschung

Dr. Therese GEULEN (Moderation)
Sinologin, Vorsitzende Ostasien-Institut e.V. und Bonner Gesellschaft für China-Studien,

Frank KOUWENHOVEN (Moderation)
Mitbegründer der CHIME (European Foundation for Chinese Music Research, Leiden)

Dr. Shu-Jyuan DEIWIKS (Frau) (Organisation) Sinologin, Ostasien-Institut e.V. Bonn

 

Den Flyer zum Symposium und den Konzerten finden Sie hier.

Den Flyer zum Guqin-Konzert am 04.10. finden Sie hier.

Den Flyer zum Konzert am 03.10. finden Sie hier.

 

 

...und das sagt Dr. Jürgen Nimptsch (Oberbürgermeister der Stadt Bonn) zur BGCS:

Mit ihrer Chinakompetenz und ihrem bürgerschaftlichen Engagement leistet die BGCS einen wertvollen Beitrag für die Intensivierung der partnerschaftlichen Kontakte zwischen Chengdu und Bonn. Die BGCS ist eine Bereicherung für die internationale Stadt Bonn und die hiesige Bildungslandschaft.